Archiv für Januar 2012

EUReKA – Die geheime Stadt

Ja, ich habe eine neue aktuelle Lieblingsserie! Ich stehe am Beginn der 4. Staffel „EUReKA“ und habe dies soeben beschlossen.

Die Serie handelt von der amerikanischen Kleinstadt Eureka, die streng geheim und abgeschirmt seit den 1940er-Jahren die talentiertesten Wissenschaftler der ganzen Welt beherbergt. Hauptcharakter ist Jack Carter, der mit seiner Tochter durch einen Autounfall auf Eureka stösst und dort den Posten des Sheriff annimmt.
Wikipedia-Artikel

Die Serie empfinde ich als einen tollen SciFi-Appetizer, da die Zuschauer nicht zwingend SciFi-Fans sein müssen, um die Serie zu mögen. Die Geschichten funktionieren wunderbar als Komödie oder Krimi und der SciFi-Aspekt ist zwar stets gegenwärtig aber oft nicht ausschlaggebend.
Die gesamte Serie ist von dem Running Gag durchzogen, daß der intellektuell minderbemittelt wirkende Sheriff fast jede Situation durch seinen Einfallsreichtum lösen kann, obwohl er von den klügsten Köpfen der Welt umgeben ist. Unterstützt von vielen liebenswerten Charakteren, ordentlichen Effekten, sehr mutigen SciFi-Ideen und einem in jeder Staffel sauspannenden episodenübergreifenden Handlungsbogen vermag einen die Serie in nahezu jeder Episode von Anfang an fesseln.
Allein die Grundidee, daß nahezu alle technischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte in Eureka entwickelt wurden und der Ort immer Jahrzehnte dem Rest der Welt voraus eilt, bringt jede Menge Spass!

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge vernahm ich die Nachricht, daß EUReKA aufgrund der hohen Produktionskosten mit Ende der fünften Staffel eingestellt wird. Mit einem lachenden Auge, da dies ein geplantes Finale ermöglich. Damit kann die Serie harmonisch ausklingen – denn ein abruptes und vor allem offenes Ende hat schon viele tolle Serien zum Schluss hin ruiniert.

Ich freue mich aber nun erst mal auf die vierte Staffel! Hier wird durch mein Lieblingsthema Zeitreise die Welt von Eureka durcheinander gewirbelt und die Hauptcharaktere müssen mit einer veränderten Gegenwart weiterleben. Es ist eine mutige Idee, nach drei Staffeln eine Serie so aufzuwirbeln. Da dadurch aber James Callis (Baltar von Battlestar Galactica) ein neuer Hauptcharakter werden kann, freue ich mich schon allein deswegen darüber!

Auf daß Global Dynamics und Jack Carter wieder einmal die Welt retten!

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Rocky Balboa

Ja, ich stehe total auf die Rocky-Filme. Ich gehöre sogar zu denen, die den vierten Teil toll finden (USA gegen UdSSR). Umso nervöser war ich damals, als mit „Rocky Balboa“ der sechste Teil der Saga in die Kinos kam.

Der fünfte Teil der Reihe war langweiliger Käse, der verdient gewaltig floppte. Umso mutiger war es von Sly, die alten Knochen 15 Jahre später nochmal in den Boxring zu tragen und auch gleich wieder Drehbuch und Regie zu übernehmen.

Ich will es kurz machen: „Rocky Balboa“ ist für mich der Höhepunkt der gesamten Rocky-Saga! Sylvester Stallone gelingt das unglaubliche Meisterstück seiner Figur mehr Tiefe zu verleihen, als in sämtlichen Filmen davor zusammen. Zudem spielt er glücklicherweise mit seinem fortgeschrittenen Alter und verfällt keinem peinlichen Jugendwahn.
Sämtliche Rollen sind gut besetzt, einzig sein Gegner Mason Dixon bleibt etwas blass, dabei ist mit Antonio Tarver erstmals ein echter Box-Weltmeister besetzt – aber eben kein begnadeter Schauspieler. Dies kann dem Film jedoch kaum schaden, denn der eigentliche Boxkampf wird hier zur Nebensächlichkeit degradiert – es geht einzig und allein um den ausgemusterten Champion, der mit seiner Vergangenheit abschliessen möchte. Dabei zeigt Sly schauspielerische Höhenflüge, die ich ihm nicht zugetraut hätte.

Natürlich fragt man sich permanent, wie Stallone den Boxkampf und damit die Saga des Underdogs zum Ende führen wird. Hier bestand natürlich die Gefahr, jeglichen Realismus in den Wind zu schiessen. Aber auch hier wird echte Grösse gezeigt und allein für die letzten 5 Minuten und den Abspann gehört dieser Film zu meinen absoluten All-Time-Favorites!

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