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Super 8

Ja, meine Erwartungen waren riesig an diesen Film. Der erste Trailer liess noch klassischen Monster-Mumpitz erwarten. Als die ersten Kritiken erschienen, zeichnete sich jedoch schnell ab, daß hier etwas Grosses auf den Kinozuschauer wartete!

Und die Kritiken lagen zum Glück diesmal richtig!
Mit „Super 8“ hat J.J. Abrams eine wunderbare Hommage an die ersten SciFi-Filme von Steven Spielberg abgeliefert. Kleinstadt-Idylle und Jugendfreundschaft à la „E.T.“ lösen sich mit geheimnisvollen Szenen ab, die aus „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ stammen könnten. Und die Entgleisung des Zuges zu Beginn des Films als spektakulär zu beschreiben, wäre sogar noch kräftig untertrieben. Hier stockt wohl jedem der Atem und man wird nie wieder einem vorbeirollenden Zug auf die gleiche Art und Weise begegnen wie vor dem Film…
Perfekt umgesetzt fand ich persönlich, daß das Alien weder als bösartiger Killer noch als herzensgutes Überwesen dargestellt wurde. Es war einfach nur ein Lebewesen, das überleben wollte, dem aber auch Rachegelüste nicht fremd waren.

Sehr charmant fand ich die Darstellung des Jahres 1979. Hier gab es zahlreiche witzige Anspielungen speziell auf die technischen Entwicklungen der letzten 30 Jahre („Niemand kann einen Film über Nacht entwickeln!“). Zudem wurde das innovative Drehbuch sehr gut durch die hervorragend besetzten Jungschauspieler ergänzt. Hoffen wir mal, daß man noch öfters speziell von Elle Fanning hören wird.

Einziger Wermutstropfen war für mich das allzu rasant geschriebene Finale. Hier ging mir alles zu schnell und auch die Logik, warum die LKWs mit den Raumschiffsbauteilen noch so praktisch in der Stadt herum standen, blieb mir fremd.
Dies konnte dem grandiosen Filmerlebnis jedoch nicht schaden und zurück blieb trotzdem der bisherige Film des Jahres!

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