Beiträge getaggt mit SciFi

Westworld

Ja, Yul Brynner war ein saucooler Hund! Und endlich habe ich es geschafft, den SciFi-Klassiker von 1973 mit ihm zu sehen! ARTE sei Dank.

Allein die Grundidee ist für die damalige Zeit genial. Ein Freizeitpark der Zukunft bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, den Wilden Westen oder das alte Rom zu erleben. Bevölkert wird der Park von Androiden, die als Kanonenfutter oder Gespielinnen dienen. Durch eine Fehlfunktion verlieren die Betreiber jedoch die Kontrolle über die mechanischen Angestellten und die Gäste müssen um ihr Leben kämpfen.

Der Film ist zurecht ein Klassiker. Geschrieben und verfilmt von Michael Crichton, der seine Idee später in „Jurassic Park“ weiter ausbaute, ist dieser Film für die frühen 70er ein Meilenstein. Ich kannte bisher nur die Fortsetzung „Futureworld“ mit Peter Fonda und der Film war auch schon nicht schlecht. In „Westworld“ wird die Spannung allerdings von Yul Brynner noch gesteigert, der als düsterer Revolverheld mit goldenen Kontaktlinsen eine gruselige Gala-Vorstellung abliefert.

Insgesamt ein toller Film, mit leider etwas abruptem Ende, aber so drehte man halt zu der Zeit. Als Überraschung tauchte kurz Majel Barrett als androide Bardame auf – ein zusätzliches kleines Bonbon für Trekkies. Eine absolute Empfehlung von mir! Leider gibt es den Film noch nicht auf BluRay.

Trailer:

 

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Falling Skies

Ja, ich liebe Science Fiction! Ja, ich sehe Noah Wyle seit „ER“ sehr gerne!
Und soeben lief die erste Episode der neuen Serie „Falling Skies“ von Steven Spielberg auf TNT Serie.

Allerdings habe ich grosse Vorbehalte gegen Endzeit-Stories. Ich halte die Präsentation einer positiven innovativen Zukunft für wesentlich sinnvoller und inspirierender, als die Vorstellung einer depremierenden „es sind fast alle tot, aber wir geben nicht auf“-Vision.
Nur „Battlestar Galactica“ konnte mich hier bisher trotzdem zufrieden stellen und so wie es aussieht, wird es vorerst auch dabei bleiben.

„Falling Skies“ ist sehr aufwändig produziert, bietet namhafte und sympathische Darsteller, zwar eklige aber keinesfalls eindimensionale Aliens und trotzdem fehlt mir bisher das gewisse Etwas. Optik und Stimmung erinnern mich an die 80er-Serie „Die dreibeinigen Herrscher“, natürlich mit deutlich besseren Effekten. Die Aliens wirken so übermächtig und die Menschen so zerrieben, daß man sich nur schwer vorstellen kann, wie die Autoren einigermaßen positiv aus dieser Ausgangslage wieder rauskommen wollen.

Natürlich war dies bisher erst der Pilotfilm und „Falling Skies“ bekommt definitiv bei mir noch eine Chance. Ich hoffe nur, daß die Macher die Wende hinbekommen, denn ich möchte nach dem Anschauen einer Serie besser gestimmt sein als davor…

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Crusade

Ja, ich bin ein grosser Fan von Babylon 5. Für mich stellte die Serie stets den einzigen echten Gegenpol zu Star Trek dar. Heute lief auf SyFy das erste Mal in Deutschland der Babylon 5 – Ableger „Crusade“.

Es wurden nur 13 Episoden der Serie gedreht, dann wurde aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Fernsehsender und Produzent Joe Michael Straczynski die Show eingestellt.
Man sieht der Serie an, daß sie bereits 12 Jahre auf dem Buckel hat. Die klassische Bab5-Optik mit den grob aber dafür bunt animierten Computereffekten wirkt hier aber bereits deplaziert. Da wäre 1999 mehr möglich gewesen.

Die Darsteller sind gut ausgewählt, allen voran natürlich „Nachtfalke“ Gary Cole als Captain Gideon. Auch wird mit jeder Episode die Handlung ausgefeilter und erwachsener. Bis zur überraschenden Einstellung hatte die Serie ihren Rhythmus gefunden.
Für einen Bab5-Fan ist die Musik bei Crusade eine grosse Kröte zum Schlucken. Hier zeigte die Mutterserie mit Christopher Franke und dem Berliner Filmsymphonieorchester wahre Grösse. Bei Crusade wird leider nur nerviges psychedelisches Gedudel geboten – schade.

Ich hätte gerne mehr von der Crew der Excelsior gesehen, aber es hat nicht sollen sein. Hoffen wir, daß JMS irgendwann doch noch ins Bab5-Universum zurückkehrt.
Solange sind Fans mit Crusade zumindest nicht allzu schlecht bedient. Es wäre aber mehr drin gewesen.

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